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Philosophie

Baukultur betrifft alle Menschen unmittelbar. Architektur schafft Räume, die ihrerseits wieder die Menschen prägen, aber auch das Erscheinungsbild unserer Städte und Dörfer nachhaltig gestalten.

Seit gut 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Planung, Projektierung und Überwachung von Altbausanierungen (An-, Um-, Ausbauten und Innenraumgestaltung) und der von Neubauten im Dialog mit dem Bauherrn, um im Sinne des Kunden Räume zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Lernen, einfach zum Sich-Wohl-Fühlen, sowie reizvolle Freiräume und Gärten zu schaffen – stets dem Motto „Innovation trifft regionale Tradition“ verpflichtet - ohne "trendy" oder "cool" zu sein, denn wie Arch. Gustav Peichl so treffend bemerkte: "Wer sich mit der Mode verheiratet, wird bald Witwer sein."

Die Schaffung von Lebensqualität - vor allem nach kulturellen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten - ist das klare Bekenntnis und das Ziel des Wirkens meines persönlich geführten Büros. Qualifizierte Planungskultur, die wirklich Rücksicht auf Geschichte und Geographie des Ambientes nimmt, ist eine Stärke meines Unternehmens. Tradition und Innovation stehen dabei nie im Gegensatz zu einander, ganz im Gegenteil, sie müssen sich im Sinne der zu schaffenden Lebensqualität zu einem stimmungsvollen Ganzen ergänzen.

Meine große Liebe sind historische Gebäude, denen mit der nötigen Sorgfalt zu Detailausbildungen und dem erforderlichen Streben nach Klarheit der Formen neues Leben eingehaucht wird.

Charme und Eleganz eines jeden Gebäudes haben immer in einem ausbalancierten Zusammenspiel mit einem zeitgemäßen Lebensambiente zu stehen; ergänzt um das Streben nach größtmöglicher Schlichtheit und Funktionalität der Form bei höchstmöglicher Qualität von Material und Ausführung. Mein Wirken soll all diese erzielbaren Qualitäten eines Gebäudes darlegen, resp. bei Gebäuden, die im Dornröschen-Schlaf liegen, wieder zu erarbeiten helfen.

Besonderes Augenmerk lege ich auf:

  • Balance zwischen Form, Raum, Materialien und Licht
  • Das Anrecht jedes Kunden auf individuelle Planung, dem Kunden vor allem zuhören, um dessen Wünsche und Ideen kennenzulernen
  • Offen sein für Neues, aber Innovatives als Weiterentwicklung von Traditionen verstehen
  • Zwiesprache mit dem Ort halten, um dem Geist des Gebäudes nicht im Wege zu stehen
  • Naturvorbilder in neue Formen übersetzen
  • Formale Strenge, Streben nach Klarheit, aber stets mit der nötigen Liebe zum Detail
  • Altes und Neues zusammenzufügen

Aus dem Erfahrungsschatz der alten Kulturen zu lernen und zu schöpfen, hilft uns, die den Charakter unserer Dörfer und Städte ausmachenden Gebäude neu zu interpretieren und bedürfnisgerecht zu gestalten, um diese regionalen Besonderheiten zu erhalten und für künftige Generationen zu bewahren.

Herzlichst,

Ihr
Günther Burgholzer